Wie läuft solch ein  Shooting eigentlich an und worauf solltest du achten?

 

Was erwartet Dich?

Zu einem Shooting kommen nicht einfach nur ein Model und Fotograf zusammen, sondern Dinge unterschiedlicher Faktoren, welche die Ergebnisse einzigartig machen. Verschiedene Varianten der Fotografie mit unterschiedliche Styles und Models mit ihren  eigenen Vorstellungen gehören zu jedem guten Fotoshooting dazu. 

 

Der Vertrag

Zu jedem seriösen Shooting gehört ein Vertrag, in welchen alle Formalitäten geklärt sind. Dabei sind die persönlichen Daten festgehalten, wie auch die Art des Shootings. Ebenso beinhaltet der Vertrag die Übereinstimmung für beide Partner die Bilder nicht ohne beiderseitige Genehmigung für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Der Vertrag dient ausschließlich zur Regelung aller Verhaltensregeln und Sicherheit für das Model und Fotografen.

 

Welches Shooting?

Fotografie ist  vielfältig wie ihre Motive. Eine Erklärung im Detail  ist kaum möglich. Daher kurz einige Varianten für Deine eigene Vorstellung.

 

Fashion-Shooting

Der Fokus liegt auf Kleidung und Accessoires, und das Model trägt erheblich dazu bei, ob und wie die Sachen auf den Fotos letztlich wirken. Du erzählst in einem einzigen Bild mit den Klamotten eine Geschichte, welche durch das Foto zum Betrachter transportiert wird.

 

Headshot

Beim Headshot ist die Kleidung zweitrangig. Der Fokus dieses Bildstils liegt dabei allein auf dem Gesicht. Es geht um die Wiedergabe Deiner individuellen Persönlichkeit, weswegen  Headshot nicht mit Porträtfotos gleichzusetzen sind. Es wird keine Geschichte erzählt, sondern nur das Gefühl des Betrachters  dem Model direkt gegenüberzustehen. Dahinter steckt  ein eher künstlerischer Anspruch. Auf ein auffälliges Makeup oder Styling wird verzichtet. Die Wirkung solch einen Fotos soll natürlich und authentisch sein und den Betrachter fesseln. 

 

Indoor oder Outdoor

Indoor findet im Studio oder einer ausgewählten Räumlichkeit statt, das Modell steht hier im Vordergrund. Beim Outdoorwird der Umgebung und der Location eine größere Rolle zugewiesen. 

 

Styling

So unterschiedliche  Shootingvarianten es gibt, ist auch Dein Styling. Dabei geht es um Deine Haare, Dein Makeup und Deine Klamotten.

Du solltest daher auf folgende Aspekte achten:

 

Dein Gesicht

Bitte lass die Finger von kleinen Pickeln oder anderen „Problemstellen“ weg. Diese sind  mit gutem Makeup recht einfach zu überdecken. Wenn Du Deine Augenbrauen zupfst, denke bitte daran dies ein bis zwei Tage vor dem Shooting erledigen.

Deine Haare

Da frisch gewaschene Haare oft sehr widerspenstig und flatterhaft sein können, wasche diese mindestens zwei Tage vor dem Shooting. Auch ein Nachschneiden oder ein Nachfärben mit mindestens drei Tagen Vorlauf können einen großen Effekt erzielen, weil die Haare dann gesünder und strahlender aussehen. 

Deine  Haut

Versuche bitte alle Reizungen und den damit verbundenen Rötungen deiner Haut durch übermäßige Anwendungen kurz vor dem Shooting zu vermeiden. Sicherlich kann am Computer durch gute Nachbearbeitung einiges kaschiert werden, dennoch ist es für uns beide einfacher mit einem natürlich wirkendem Hautbild  zu arbeiten. 
Beachte bitte auch, ein gutes Hautbild hilft wenig, wenn sich darauf unschöne Abdrücke Deiner Kleidung abzeichnen. Trage bitte in den Stunden vor dem Shooting  Klamotten, bei denen keine verräterischen Linien auf der Haut zu erwarten sind.

Deine Hände

Gut gepflegte Hände gehören wie die Haut zu einem gepflegten Gesamtbild bei. Meistens sind diese ein wichtiger Bestandteil des Fotos und sollten daher auch gebührende Beachtung bekommen. Am besten ist eine neutrale Farbe für die Nägel, die nicht allzu sehr auffallen und mit verschiedenen Outfits kombiniert werden können. 

Deine Kleidung

Die Frage nach den passenden Klamotten vor einem Shooting ist besonders schwierig. Du solltest Dich für maximal drei Outfits festlegen. Dabei sollte mindestens ein dunkles und ein helles Outfit sein, welches nicht ausschließlich  in schwarz-weiß gedacht werden muss. Ähnliches gilt übrigens für die Schuhe. Während des Shootings damit zu variieren kann nicht verkehrt sein und sollte flexibel zu den unterschiedlichen Outfits kombiniert werden.

 

Es geht los

Ich werde versuchen Dich in deinem Wesen zu erkennen und am besten in Szene zu setzen. Die ersten zehn Minuten sind zum warm werden gedacht. Daraus soll sich ein gewisses Vertrauen entwickeln, welches im Anschluss bei Dir eine gewisse Gelassenheit und Ungezwungenheit erzielen soll.  

Dabei solltest Dir schon im Vorfeld  ein paar Gedanken darüber zu machen, wie Du auf den Fotos wirken möchtest.

 

Natürlich wird die Richtung schon grob durch die Art des Shootings vorgegeben, aber davon ausgehend bleibt immer noch eine Menge Spielraum für eigene Ideen – selbst, wenn die erst spontan entstehen. Trotzdem gilt: Überlege dir vorab, welche Posen Du zeigen möchtest, welche überhaupt in Frage kommen und welche am besten zu Dir passen. Denn nicht jede Pose führt zum gewünschten Ergebnis, so sehr Du Dir vielleicht auch wünschen magst, dass sie vor der Kamera und auf dem Foto funktioniert. Die Posen sollten auf Deine Größe und Deinen Körperbau abgestimmt sein, um ein schönes Resultat in den Händen halten zu können. Wenn Du in dieser Hinsicht nicht sicher bist, wird Dich der Fotograf aber bestimmt beraten. Der kann Dir außerdem die kleinen Kniffe zeigen, die schließlich den entscheidenden Unterschied in der Bildwirkung ausmachen können, etwa die Höhe des Kinns, die Position der Beine, die Körperhaltung insgesamt. Einige dieser Aspekte hängen natürlich von der Intention der Fotos ab, andere hingegen sind immer eher unvorteilhaft (weswegen es sich beispielsweise in der Regel empfiehlt, die Beine mehr geschlossen zu halten). Das kannst Du aber zu Hause vor dem Spiegel schon ein wenig üben, um ein Gefühl für die Posen zu gewinnen, die zu Dir passen.

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